Shiatsu

Weiterführende Themen:

TCM, Behandlungsablauf, Indikationen, Moxibution, Shintai

Shiatsu

Shiatsu, was übersetzt Fingerdruck heisst, wurde vor ca. 100 Jahren in Japan entwickelt. Es kommt aus der traditionellen Chinesischen Medizin(TCM) und deren Verständnis des Menschen als eine Einheit aus Körper, Seele und Geist. Danach fliesst die Lebensenergie in den Meridianen, die miteinander verbunden sind und mit den Körperfunktionen und Organen in Verbindung stehen, durch unseren Körper. Wichtig sind dabei die Prinzipien von Yin und Yang und die 5 Elemente: Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser.
Gesundheit bedeutet harmonisches Fliessen des Ki und die Fähigkeit des Körpers, Disharmonien laufend auszugleichen. Geschieht dieser Ausgleich nicht, entstehen Blockaden, das heisst Energiestau bzw. Energieleere. Wenn sich eine solche Blockade auch nach einer Weile nicht abbaut, sind die Folgen davon Beschwerden, wie zum Beispiel Schlafstörungen, Schmerzen, Stress usw. Werden diese Symptome z.B. mit Medikamenten unterdrückt, treten sie entweder nach Abklingen der Medikamentenwirkung wieder auf oder die Blockade äussert sich mit anderen, meist schlimmeren Symptomen.
Shiatsu unterstützt die Selbstheilungskräfte. Durch berühren, drücken und massieren der Shiatsupunkte, die den Akupunkturpunkten entsprechen, sowie Dehnungen und anderen Techniken wird der Körper dazu gebracht, den Fluss des Ki wieder zu harmonisieren.

© 2003 jpPublishing, Jean-Pierre Jäggi, La Chaux-de-Fonds

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